Freude in den Kitas: Rotary Club spendet Luftreinigungsgeräte

v.l.n.r. Axel Gottstein (Rotary Club Bayreuth), Dr. Manuel Becher (Rotary Club Bayreuth), Christina Cantürk (Leitung Studentenkinderkrippe), Bianca Deinert (Leitung Kita „Spatzennest“ Werner-Siemens-Straße), Daniel Rupprecht (Leitung Kinder- und Jugendhilfe der Diakonie Bayreuth), Monika Dahms (Kita Kreuz), Dr. Franz Sedlak (Vorstand Diakonie Bayreuth). Foto: Andreas Harbach.

Der Rotary Club Bayreuth investiert in Luftreinigungsgeräte für Bayreuther Kindertagesstätten. Bis zum Herbst sollen schrittweise möglichst viele Räume in Bayreuther Kitas mit Luftreinigungsgeräten ausgestattet werden. In einem ersten Schritt will der Club 24 Geräte anschaffen, von denen am Freitag, 11. Juni 2021 die ersten zwölf an drei Einrichtungen der Diakonie Bayreuth übergeben wurden. Unterstützt wird der Club dabei von der Firma Hassmann, die nicht nur mit sponsort, sondern sich auch um die Beschaffung der Geräte gekümmert hat. Das Investitionsvolumen für die erste Anschaffung von HEPA13-Geräten beträgt über 9.000 €.

Gemeinsam der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen entgegenzuwirken – damit hat der Rotary Club ein neues Projekt gestartet: Es geht darum, mithilfe von Luftreinigungsgeräten in Bayreuther Kitas die Anzahl von Partikeln und Viren in der Luft zu reduzieren. Da kleinere Kinder noch keinen Impfschutz bekommen, gleichzeitig aber Überträger von Corona-Viren sein können, werden in vielen Ländern in der Kinderbetreuung Maßnahmen ergriffen, um die Luftqualität zu verbessern. Neben Lüften zählt dazu auch die Luftreinigung über Filtergeräte, die eine bestimmte Partikelzahl aus der Luft filtern können. Da die Mittel für solche Geräte von staatlicher Seite noch nicht allen Kindertageseinrichtungen zur Verfügung stehen, hat sich der Club entschlossen, für die Bayreuther Kindergärten entsprechende Geräte anzuschaffen und diese an die Einrichtungen zu verteilen. Pro Kindergarten sollen – abhängig von den Raumgrößen und Anzahl der Betreuungsräume – im Schnitt vier Geräte aufgestellt werden, die von der Firma Hassmann beschafft werden. In Absprache mit Daniel Rupprecht, der Abteilungsleitung Kinder- und Jugendhilfe der Diakonie Bayreuth hat man sich dabei für HEPA13-Geräte entschieden, die eine entsprechende Umwälzleistung für die Räume haben und die Virenlast effektiv senken.

Die ersten drei Kitas, die mit den Geräten ausgestattet wurden, sind die Kita „Spatzennest“ in der Werner-Siemens-Straße, die Stuki (Studentenkinderkrippe) und die Außenstelle der Kita Kreuz in Meyernberg. Eine Einrichtung, die sich vielfältiger Unterstützung des Rotary Clubs erfreut. Der Rotary Club Bayreuth wird sich in den nächsten Tagen auch nochmals mit diesem Projekt an Bayreuther Unternehmen wenden, um weitere Gelder für die Anschaffung von Luftreinigungsgeräten anzuwerben. Viele Mitarbeitende lokaler Unternehmen haben ihre Kinder in einer der Bayreuther Kindertagesstätten, sodass hier eine Verbesserung der Luftqualität auch im Interesse der Unternehmen – gerade im Hinblick auf eine mögliche vierte Welle im Herbst – liegt. Pro Gerät muss mit Kosten von rund 400 € gerechnet werden. Die Geräte sind sehr wartungsarm – der Tausch der Filter nach einer gewissen Laufzeit soll auch über entsprechende Spendenmittel finanziert werden. Und: Auch nach dem Abklingen der Corona-Pandemie können die Geräte weiter verwendet werden und dafür sorgen, dass auch die Ansteckungsgefahr durch andere Viren über die Luft reduziert wird und damit in den Kitas im wahrsten Sinne des Wortes „reine Luft“ herrscht.

Die Diakonie Bayreuth betreut in seinen Kindertageseinrichtungen in Stadt und Landkreis Bayreuth mehr als 1.800 Kinder. „Wir sind sehr froh über die Unterstützung durch den Rotary Club bei dieser besonderen Hygienemaßnahme. Denn diese kommt Kindern zugute, die gerade in der Corona-Pandemie stark benachteiligt sind. Kinder im Vorschulalter sind nicht in der Lage, sich genauso effektiv vor einer Infektion zu schützen wie erwachsene Menschen, zudem waren sie zuletzt lange von der Bildung und Betreuung in den Einrichtungen ausgeschlossen oder die Möglichkeiten waren stark eingeschränkt. Die Luftfilter tragen nun zu einem effektiven Schutz bei, sodass Bildungsangebote in den Kitas zunehmend wieder ohne Sorge stattfinden können, zumal Impfungen für junge Kinder nicht in Aussicht sind. Wir bedanken uns an dieser Stelle für das großartige Engagement des Rotary-Clubs“, so Daniel Rupprecht, pädagogischer Leiter der Abteilung Kinder- und Jugendhilfe der Diakonie Bayreuth.

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