Psychologische Unterstützung umfasst vier verschiedene Arbeitsbereiche.
Psychologische Einzelintervention / Spieltherapie
In die Therapie kommen meistens Kinder/Jugendliche, die in irgend einer Weise mit sich oder ihrer Umwelt in Konflikt stehen. Die Kinder und Jugendlichen einen Platz für ihre Anliegen finden, sich ernst genommen und verstanden fühlen. Sie sollen lernen Ziele zu erreichen die gleichzeitig von ihrer Umwelt akzeptiert werden können. Besonders wichtig ist es, mit ihnen ihre Stärken heraus zu arbeiten und zu schauen, welche sie davon zur Lösung von Konfliktsituationen anwenden können. Durch die Auseinandersetzung z.B. im (Rollen-)Spiel mit wichtigen Themen, oder im Gespräch, sollen den Kindern und Jugendlichen ihre eigenen Empfindungen und Beweggründe bewußt werden. Durch eine personenzentrierte Haltung wird ihnen Akzeptanz und Wertschätzung entgegengebracht die sie in ihrer Eigenentwicklung unterstützen. Fernab vom alltäglichen Leistungs- und Anpassungsdruck soll es Raum geben für Gefühle, Gedanken und Ideen aller Art. Jedes Kind /jeder Jugendliche ist willkommen, so wie es/er ist. Die Eltern und Erzieherinnen werden in den therapeutischen Prozeß mit einbezogen.
Beratung der pädagogischen Mitarbeiterinnen
Die Beratung kann sowohl von den MitarbeiterInnen, als auch von der Psychologin initiiert werden. Sie ist eine wichtige Ergänzung der therapeutischen Arbeit mit dem Kind/Jugendlichen. Beratungen können aber auch bei Kindern/Jugendlichen zustande kommen, die nicht in Therapie sind.
Elternarbeit
Alle Eltern, auch diejenigen, deren Kind sich nicht in Therapie befindet, können Unterstützung und Beratung für ihre Erziehungsarbeit bekommen. Gemeinsam wird nach den Ursachen und Auslösern und auch nach neuen Unterstützungs-möglichkeiten gesucht. Eltern sollen in den therapeutischen Prozeß einbezogen sein.
Psychologische Diagnostik und Verhaltensbeobachtung
Testpsychologische Untersuchungen werden auf Bitte von Kolleginnen oder Eltern, sowie auf Anfrage vom Versorgungsamt durchgeführt. Die Testung dient dazu, den aktuellen Entwicklungsstand und die Entwicklungsfortschritte eines Kindes/Jugendlichen festzustellen. Dafür wird eine umfassende Intelligenzdia-gnostik durchgeführt. Jede/r Schülerin wird im Laufe seiner/ihrer Schulzeit ungefähr drei Mal getestet. Die Eltern werden über die Untersuchung informiert und können bei Interesse in einem persönlichen Gespräch gerne Auskunft über die Ergebnisse erhalten.
Die Verhaltensbeobachtung in verschiedenen Alltagssituationen ist ein wichtiges Instrument um danach eine adäquate Diagnostik, Therapie oder Beratung machen zu können.











