Ergotherapie
In der Ergotherapie werden motorische, sensorische und psychische Funktionseinschränkungen bei Kindern behandelt. Dabei steht die ganzheitliche Behandlung im Vordergrund.
Die therapeutischen Ansätze orientieren sich am altersentsprechenden Entwicklungsprozess und der Therapieverlauf wird für jedes Kind mit seinen spezifischen Krankheitssymptomen individuell zusammengestellt.
Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Ergotherapeuten ist die Zusammenarbeit und der Austausch zwischen den Eltern des einzelnen Kindes, anderen TherapeutInnen und MitarbeiterInnen in unserer Einrichtung. Die Ergotherapeuten arbeiten mit Kindern und Jugendlichen in Einzeltherapie oder Gruppentherapie.
Die Schwerpunkte liegen bei:
- Entwicklungsorientierte Diagnostik und Behandlung von Kindern mit Wahrnehmungsstörungen
- testen von Teilleistungsstörungen und deren Behandlung
- Erarbeiten von harmonischen Bewegungsabläufen
- Funktionstraining in Grob- und Feinmotorik:
- Einüben von grobmotorischen Bewegungen im täglichen Leben.
- Feinmotorik: anfassen, aufheben, loslassen, spielen, kneten, malen, schneiden, fädeln.
- Selbsthilfetraining:
- An- und Ausziehen üben, mit und ohne Hilfsmittel, richtige Handhabung von Kleidungsstücken und Verschlüssen (Knöpfe, Reißverschluß, Schleife binden...).
- Einüben von lebenspraktischen Fertigkeiten, wie z.B. Essen, Hände waschen etc..
- Steigerung der Belastungsfähigkeit, Konzentration und Ausdauer, Aufbau von Handlungsplanung und Ausführung von Tätigkeiten
- Hilfsmittelberatung und Einüben von deren Gebrauch im Alltag
- Sensorische Integrationsbehandlung:
- Verbesserung der Aufnahme und der Verarbeitung von Wahrnehmungsreizen und Ganzkörperbewegungen, welche eine Stimulierung des Gleichgewichtssystems (vestibulär), der Eigenwahrnehmung (propriozeptiv) und des Tastsinns (taktil) umfassen.











