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Zum Wohle der Menschen

Das bauliche Konzept der Matthias-Claudius-Kapelle ist inspiriert durch den Namensgeber.

Matthias-Claudius war ein Dichter des Menschlichen, er be - schreibt Freude und Not des Lebens gleichermaßen in natürlicher, eingehender Weise. Diese natürliche Einfachheit soll auch in der Kapelle zum Ausdruck kommen: Klare Formensprache, kein Schnick-Schnack, sondern Gradlinigkeit.

Einfach und dennoch wertvoll, ja feierlich: Wie ein dunkler Kristall von außen, in dem sich die Menschen, das Seniorenheim, der Glockenturm, die Bäume und der Himmel spiegeln.

Neben der Kapelle steht der Glockenturm in Form eines massiven Stahlkreuzes. Zwischen seinen doppelten Wänden trägt er drei Glocken. Ihre Aufschriften entstammen den beiden bekanntesten Matthias-Claudius-Liedern "Der Mond ist aufgegangen" und "Wir pflügen und wir streuen". Die Namen der Glocken sind Programm für die diakonische Arbeit:

"gratia": Dank für das Leben und all die guten Gaben aus Gottes Gnade.

"cura": Diakonie bedeutet Die- nen. Fürsorge für die alten, zum Teil pflegebedürftigen Menschen im Matthias-Claudius-Haus, für die behinderten Kinder im angrenzenden Heilpädagogischen Zentrum, aber auch für die Menschen in den Häusern der Kreuzkirchengemeinde.

"gloria": Die Ehre Gottes und seiner Herrlichkeit wird in den Gottesdiensten in der Matthias-Claudius-Kapelle verkündet.

Hier finden Sie den Erläuterungsbericht des Architekten

architektur.pdf

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Impressionen