Persönliche Begegnung und Information
Diakonie-Betriebsausflug führte in eigene EinrichtungenDer diesjährige Betriebsausflug führte die Mitarbeitenden des Diakonischen Werkes-Stadtmission Bayreuth e. V. und der Geschäftsstelle am Kirchplatz 5 in 11 der insgesamt 40 eigenen Diakonie-Einrichtungen. Kannte man vorher mitunter zu den vielen Namen der Fachkräfte vor Ort nur die passende Telefonnummer, so änderte sich das für viele an diesem Tag.
Ausgerüstet mit festem Schuhwerk und bester Laune begann die Sightseeing-Tour der etwas anderen Art am Morgen in der Psychologischen- und Suchtberatungsstelle in der Kolpingstraße. Nach einer kurzen Vorstellung der zahlreichen Arbeitsbereiche der psychologischen Beratung durch Claus Rieger konnten auch die Räumlichkeiten der Suchtberatung auf eigene Faust erkundet werden. Bereits hier ergaben sich erste neue Bekanntschaften und interessante Gespräche. Für manche gab es aber auch nach längerer Zeit ein Wiedersehen.
Nächster Halt nach einem kurzen Fußmarsch war dann beim SPDI (Sozialpsychiatrischen Dienst) in der Brunnenstraße, wo exklusiv der Kreativladen „Rote Katze“ geöffnet wurde, in dem (Kunst-)Werke psychisch kranker Menschen käuflich zu erwerben sind.
Darauf folgten im Haus der Zentralen Diakoniestation (ZDS) und der Aidsberatung in der Friedrich-v.-Schiller-Straße wiederum völlig andere Eindrücke und neue Gesichter. Man konnte sich umsehen und Fragen an die anwesenden Fachkräfte stellen. Bei dieser Gelegenheit konnte auch im Produktangebot der diakonieeigenen Firma, dem benachbarten Pflegefachhandel „Care und mehr“, gestöbert werden.
Die überraschende Stärkung in Form eines Sektempfangs und einem üppigen Buffet beim nächsten Halt der Tour durch die Arbeitsbereiche der Diakonie Bayreuth, dem Kinderhaus in der Munckerstraße, wurde von allen mit Begeisterung angenommen.
Ein ganz anderer Arbeitsbereich der Diakonie war die dann folgende Station, die Altenpflegeschule. Hier bekamen die Diakonie-Mitarbeitenden einen Eindruck davon, wie die Auszubildenden im Pflegebereich fachlich auf ihren Beruf vorbereitet werden. Vor allem geschah dies durch die Besichtigung der sogenannten Pflegezimmer in denen es lebensgroßen Puppen gibt, die Patienten darstellen und an denen Verschiedenes geübt werden kann.
Nach einem kurzen Fußweg fanden sich die interessierten Ausflügler im sogenannten Notwohngebiet der Stadt Bayreuth wieder, in der Herzogmühle. Dort befindet sich unter der Trägerschaft der Diakonie ein sozialintegrativer Kindergarten. Hier konnten die Besucher sogar Zuhörer einer musikalischen Darbietung der Mädchen und Buben sein.
Nach einem kräftigenden Mittagessen im Seniorenheim Matthias-Claudius-Haus stand ein Besuch im benachbarten Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) auf dem Plan des Ausflugs. Der Leiter des dortigen Wohnheims, Dieter Feldbaum, gab einen kurzen Einblick in die Arbeitsbereiche des HPZ und anschließend durfte eine der Wohngruppen besichtigt werden.
An die nachfolgende Führung durch das Matthias-Claudius-Haus, während der auch ein Blick in ein Pflegezimmer gewährt wurde, schloss sich eine kurze Andacht in der Matthias-Claudius-Kapelle vom Geschäftsführenden Vorstand der Diakonie Bayreuth, Diakon Uwe Manert an.
Nach diesem ereignisreichen Tag voller interessanter Eindrücke konnten hier alle Teilnehmer/innen zur Ruhe kommen, bevor der Betriebsausflug am frühen Abend mit einem Besuch im Herzogkeller stimmungsvoll ausklang.
An dieser Stelle soll allen Einrichtungsleitungen und Fachkräften vor Ort für den herzlichen Empfang gedankt werden. Vielen Dank, dass im Rahmen des diesjährigen Betriebsausfluges dieser informative Querschnitts-Einblick in die Aufgabenbereiche der Diakonie Bayreuth ermöglicht wurde!








