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23.01.2012

Beim Sex pfeift kein Schiri!

B-Jugend des Fußballvereins JFG-Bayreuth-West wird offiziell für Aids-Projekt geehrt

Bei der Übergabe der Urkunde in München freuen sich der Verleiher der Urkunde Prof. Dr. J.G. Gostomzyk (links), die Jugendlichen und Martina Höll von der Aidsberatung Oberfranken der Diakonie Bayreuth (vorne, Zweite von rechts) gemeinsam über die offizielle Anerkennung.

Die Aidsberatung Oberfranken der Diakonie Bayreuth und die B-Jugend des Fußballvereins JFG-Bayreuth-West haben im Rahmen des Bayerischen Gesundheitsförderungs- und Präventionspreises 2011 für ihr gemeinsames Projekt „Beim Sex pfeift kein Schiri“ – Aids-Prävention von Jugendlichen für Jugendliche im Rahmen der offiziellen Preisverleihung in München eine ehrenvolle Auszeichnung erhalten. So bekamen sie für ihr herausragendes Engagement eine Urkunde mit einer Belobigung für Gesundheitsförderung und Prävention. Die Landeszentrale für Gesundheit in Bayern würdigt darin „die originelle Idee und das mutige Engagement junger Sportlerinnen und Sportler für die Vorbeugung von HIV-Infektionen“.

Bei dem ausgezeichneten Projekt handelt sich um eine fortlaufende Aktion, die aus mehreren „Bausteinen“ besteht und auch im neuen Jahr 2012 weitergeführt wird.

So machen die Jungen- und Mädchenmannschaft auf ihren Trikots Werbung für die Aidsberatungsstelle der Diakonie Bayreuth und setzen damit Zeichen gegen das Vergessen. Vor dem Spiel verteilen die jugendlichen Fußballer und Fußballerinnen in ganz Oberfranken unter dem Motto „Beim Sex pfeift kein Schiri“  Präventionspäckchen mit Kondomen, Info-Broschüren und anderen Give-aways. Darüber hinaus unterstützen die Jugendlichen die Beratungsstelle der Diakonie Bayreuth bei weiteren Aktionen wie z.B. eine Red-Ribbon-Aktion zum Welt-Aids-Tag und die Beteiligung an dem Kalenderprojekt „Bayreuth zeigt Schleife“.

Zur fachlichen Begleitung haben die Mädchen und Jungen an einer Info-Veranstaltung teilgenommen, zu der auch die Eltern und weitere Fußballvereinsmitglieder eingeladen waren. Zum Vereinsvorstand und zum Jugendtrainer besteht ein enger regelmäßiger Kontakt, so dass die Einsätze von der Fachstelle fortlaufend begleitet werden können.Die Aidsberatung Oberfranken freut sich sehr über diese Anerkennung, die die Jugendlichen für ihr herausragendes, mutiges Engagement erhalten haben und freut sich auf das weitere Miteinander mit den JFG-Fußballerinnen und Fußballern!