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05.12.2011

Diakonie ist nie langweilig!

Geschäftsführer Uwe Manert blickt auf das Jahr zurück

Ein unruhiges Jahr 2011 geht zu Ende. Es war geprägt von einem sehr schwierigen Vorgang, nämlich der Schließung unserer Altenpflegeschule durch die Regierung von Oberfranken. Die Umstände und Gründe hierfür haben die Gemüter und die Öffentlichkeit in Bayreuth lange bewegt. Zum Ende des Jahres beruhigte sich die Situation etwas, aber Narben bleiben zurück.
Im Bereich der Werkstätten für behinderte Menschen stand der Umbau des Hauses III und der Neubau der Hackschnitzelheizung im Vordergrund. Das Thema „Inklusion“ prägte die Arbeit sehr stark, was richtig und wichtig ist. Gemeinsam mit der Diakonie Kulmbach ist der Aufbau eines Integrationsbetriebes “Zentralküche“ in Planung, die entscheidenden Weichenstellungen und Beschlüsse hierfür liegen vor.
Unsere Suchtberatung konnte eine zusätzliche halbe Stelle erhalten, der Kindergarten Dammallee ist während der Umbauphase im nächsten Jahr in der Richard-Wagner-Straße (in einem Teil des Gemeindehauses) untergebracht. Die im letzten Jahr begonnen Erweiterungen hinsichtlich der Krippenplätze sind weiter vorangegangen, teils schon vollendet. Der Kreativladen „Rote Katze“ braucht für die Zukunft eine neue Finanzierung, da die bisherigen Förderungen ausgelaufen sind.
Es zeigt sich wie jedes Jahr: in der Diakonie Bayreuth wird es nie langweilig! Als „lernende Organisation“ sind wir ständig in Bewegung und haben immer wieder mit neuen Situationen zu tun. Wir gehören mit zum „wandernden Gottesvolk“, und dies gerne und aus voller Überzeugung.
Insgesamt blicken wir als Diakonie vor Ort mit nunmehr gut 1000 Mitarbeitenden dankbar auf  das Jahr zurück. Ich bedanke mich bei allen Freunden und Förderern, Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen, Spendern und Betern für ihre Unterstützung.
Advent und Weihnachten lässt uns neben aller Geschäftigkeit auch innehalten und den Blick auf das Kind in der Krippe richten. Hier, in tiefer Armut, blickt uns das Licht der Welt entgegen. Welch eine Botschaft, in einer Gesellschaft und in einer Zeit, in der Armut das zentrale Thema ist!
Ich wünsche Ihnen eine frohe Weihnachtszeit und für das neue Jahr 2012 Glück, Zufriedenheit, auskömmliche Lebensumstände und Gottes reichen Segen.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Uwe Manert, Diakon
Geschäftsführender Vorstand Diakonie Bayreuth