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01.08.2011

"Rügen wir kommen"

Die Gruppe Rose macht Urlaub an der Ostsee

652 Kilometer Entfernung und über 6 Stunden Fahrzeit lagen vor uns, ehe wir unser Urlaubsdomizil „Losentitz“ auf der Insel Rügen erreichten. Für die lange Anreise wurden wir bereits in Stralsund belohnt, als wir die letzten Kilometer über die gigantische Rügenbrücke vom Festland auf die Insel gefahren sind. In der Ferienanlage Losentitz bezogen wir unsere beiden Doppelhaushälften und richteten uns häuslich ein.

Am nächsten Tag besuchten wir das Ozeanum (Deutsches Meeresmuseum) in Stralsund. Wir wurden entführt in eine faszinierende Unterwasserreise durch die nördlichen Meere.

Dort konnten wir die verschiedensten Fischarten, Korallen, Seeanemonen, Seesterne, Seespinnen und vieles mehr beobachten und lernten vieles über die Meerestiere. Besonderes Highlight waren die Humboldt-Pinguine und die Ausstellung „1:1 Riesen der Meere“, vor allem ein 26 Meter großer Blauwal beeindruckte uns sehr.

Natürlich wollten wir unbedingt an die Ostsee! Daher besuchten wir die Ostseebäder Binz und Sellin. Auch wenn es nicht optimale Badebedingungen waren, ließen wir uns es nicht nehmen ins Wasser zu gehen.  Als wir die einzigartige Seebrücke in Sellin bewunderten, hatte wir auch das Wetter auf unserer Seite und konnten den Ausblick bei herrlichem Wetter genießen und es uns im Strandkorb gemütlich machen.

Direkt hinter der Seebrücke in Sellin tauchten wir in einer Tauchgondel 4 Meter in die Unterwasserwelt ab. Die Besatzung erklärte uns den Lebensraum, ihre Besonderheiten und ihre Bewohner. Anschließend konnten wir in der Meerestiefe einen 3D-Film über die Ostsee sehen.

Am Mittwoch legten wir einen Entspannungs- und Spieletag in unserer Ferienanlage ein. Wir spielten Boccia, Fußball, Tischtennis oder lasen Zeitung und sonnten uns auf der Terrasse. Ausklingen ließen wir diesen ruhigen Tag mit einem leckeren Grillabend.

Gestärkt fuhren wir am vorletzten Tag zum nördlichsten Punkt der Insel Rügen: zum Kap Arkona. Die letzten Kilometer fuhren wir mit der Kap-Arkona-Bahn zu den Leuchttürmen, denn unbedingt wollten wir den höchsten von den drei Türmen, mit 36 Meter Höhe, besteigen. Bei strahlendem Sonnenschein, aber heftigen Windböen, hatten wir einen tollen Blick auf das Nordkap.

Und schon ist eine Woche um, für viele ging die Freizeit wieder viel zu schnell vorbei. Doch alle nehmen schöne Erinnerungen und neue Erfahrungen mit nach Hause, an die wir noch recht lange denken. Vergessen dürfen wir auch nicht unsere 3 Geburtstagskinder, die wir in dieser Woche hatten – und somit jede Menge zu feiern!!!