Auf einen Blick
Bildung und Erziehung

Jahresfreizeiten des 7-Tage Wohnheims

Juni 2017 - Ausflug nach Mittenwald: „Gruppe Sonne“ des 7-Tage-Wohnheims wanderte, staunte und schlemmte…


Am 12. Juni trat die Gruppe „Sonne“ des 7-Tage-Wohnheims ihre Freizeit nach Mittenwald an. Nach einer kurzen Brotzeitpause kamen sie 14.00 Uhr im Schloss Linderhof an, das sich von seiner schönsten Seite zeigte. Erschöpft erreichten sie schließlich die Jugendherberge.

Am nächsten Morgen stand eine Wanderung zu einem Wasserfall in den Bergen auf dem Plan. Anschließend ging es mit einer tollen Koboldgeschichte auf den Koboldpfad von Leutasch.

Um nach der Wanderung etwas zu entspannen, fuhr die Gruppe an den Grubsee und genoss die Abendsonne.

Ein weiteres Highlight des Ausflugs war der Besuch des Alpenzoos in Österreich, der mit vielen neugeborenen Tieren begeisterte. Der Abend klang dann auf der schönen Gröblalm aus, wo alle Kaiserschmarn und andere regionale Gerichte genossen.

Auch der letzte Tag wurde aktiv genutzt: Mit der Gondel ging es auf das Karwendelgebirge – jeder einzelne der Kinder und Jugendlichen erlebte hierbei auf seine ganz eigene Art und Weise sein großes Erfolgserlebnis. Motiviert und positiv gestimmt traf sich die Gruppe noch einmal am Grubsee und ließ den letzten Abend bei einem Abschiedsgrillfest der Jugendherberge ausklingen.

 

 

Juli 2017 - Ausflug nach Otterndorf: „Gruppe Vogel“ des 7-Tage-Wohnheims genoss 7 Tage den Norden

Vom 3. bis 10. Juli verbrachte die „Gruppe Vogel“ des 7-Tage-Wohnheims des Heilpädagogischen Zentrums ihre Freizeit in Otterndorf. Außerplanmäßig kam die Gruppe nach einer turbulenten Reise allerdings nicht im gebuchten Ferienhaus am See unter, sondern in zwei getrennten Häusern in der ortsansässigen Feriendorfanlage. Nachdem sie sich mit den neuen Gegebenheiten arrangiert hatten, folgte nach dem gemeinsamen Auspacken das Abendessen.
 
Bei einem gemeinsamen Frühstück am ersten Morgen wurde die Wochenplanung besprochen und direkt in die Tat umgesetzt. Erst einmal wurden die Umgebung und Cuxhaven erkundet. So ging die Gruppe in Cuxhaven an den Strand ins Wattenmeer, besuchte die Kugelbacke und ließ sich den Nordseewind um die Nase wehen. Im Anschluss besuchten sie den Cuxhavener Fährenhafen, wo ein Fischermarkt stattfand – Anlass genug für die Kinder und Jugendlichen, ihr Taschengeld für Souvenirs und Andenken loszuwerden. Nachdem sich alle frisch gemacht hatten, ging es zum Pizzaessen und schließlich an den Otterndorfer Deich, wo ein wunderbarer Sonnenuntergang wartete. Sehr müde fielen alle ins Bett.

Der nächste Tag startete mit einem Frühstück bei Sonnenschein im Garten. Danach fuhren alle in einem riesigen Kanu über die Otterndorfer Seenlandschaft. Jeder musste mitrudern: Dafür war gute Absprache unabdingbar, um in eine gemeinsame Richtung vorwärtszukommen. Nach einer anschließenden Stärkung mit Fischbrötchen und Pommes, vergnügte sich die Gruppe am Nachmittag auf dem großen Spiel- und Spaßgelände der Feriendorfanlage.
Um 17 Uhr ging es dann zu einer Wanderung im Wattenmeer, bei der Ausschau nach Krebsen und Meerestieren gehalten und viel über die Nordsee und ihre Gezeiten gelernt wurde.

Am Dienstag brachen die Kinder und Jugendlichen der Vogel-Gruppe in aller Frühe erneut nach Cuxhaven auf, um dort mit dem MS Flipper nach Neuwerk zu schippern. Dort angekommen erkundete man die Insel: Der Leuchtturm wurde „erobert“, im Park gab es Picknick und eine Wanderung führte auf dem Damm der Insel entlang. Beim Sammeln von Krebsen und Muscheln im Watt wurde die Gruppe schließlich von einem Unwetter überrascht, bei dem alle völlig durchnässt wurden. Das schlechte Wetter hielt leider an, sodass sich die ebenfalls an diesem Tag gebuchte Kutschfahrt mit Wattwagen zu einer feuchtfröhlichen Angelegenheit entwickelte. Klitschnass kamen sie in Sahlenburg an. Nach einer warmen Dusche am Abend stärkte man sich mit Pommes und Würstchen in den Ferienhäusern.

Nach all der Aufregung plante die Gruppe für den nächsten Morgen einen Ausschlaftag ein und begann den Tag mit einem ausgiebigen Brunch. Aufgeteilt in zwei Gruppen, startete danach die eine ins Meerwasser-Thermalbad und die andere in die Spiel- und Spaßscheune der Feriendorfanlage. Das Highlight des Tages war der Besuch im örtlichen griechischen Restaurant „Rhodos“. Nach einer freundlichen Begrüßung beeindruckte der Kellner mit gigantischen Zaubertricks.

Der vorletzte Tag startete mit einer Sightseeingtour durch Otterndorf im Cuxliner Strandexpress. Im Anschluss fuhren alle nach Bremerhaven und besichtigten dort den „Zoo am Meer“, wo viele Meerestiere bestaunt und live bei der Fütterung beobachtet werden konnten. Leider fiel die danach geplante Bremerhaven Hafenbesichtigung buchstäblich ins Wasser – weshalb die Gruppe den Abend gemütlich bei Essen und gemeinsamem DVD-Abend ausklingen ließ.

Das Wetter meinte es am letzten Tag noch einmal richtig gut, sodass dem Sandstrand nochmals einen Abschussbesuch abgestattet werden konnte. Einige gingen sogar baden. Ausgiebig wurde im Sand gebuddelt. Nach dem allgemeinen Packchaos in den Häusern flanierten die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit den Betreuern durch das schöne Städtchen Otterndorf und gingen zum Abschluss italienisch essen.

Sehr schöne Bilder entstanden beim wunderschönen Sonnenuntergang am letzten Abend auf dem Otterndorfer Deich.