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17.11.2009

Zertifizierung

Nach sieben Jahren ist es soweit: Eine offizielle Zertifizierung hebt die hohe Qualität und das professionelle Handeln der Suchtberatungsstelle der Diakonie Bayreuth hervor.

Als erste Suchtberatungsstelle Oberfrankens ist die 1973 gegründete Beratungsstelle für Suchtfragen des Diakonischen Werks Bayreuth nach der ISO Norm 9001 zertifiziert. Von den ersten Anfängen bis zur Überreichung des Zertifikats vergingen sieben Jahre.

Die Zertifizierung hebt die hohe Qualität und das professionelle Handeln hervor.
Die Suchtberatungsstelle unterzog sich vorgegebenen Standards. Die beiden Qualitätsmanagementbeauftragten Heidi Hautsch und Hans-Martin Müller entwickelten ein Handbuch, welches Orientierung und Sicherheit gibt und Kompetenzen klar regelt.
Qualitätsziele wurden entwickelt, das Leistungsspektrum für eine ambulante Suchthilfeeinrichtung  genau definiert und Konzeptionen für die einzelnen Arbeitsbereiche festgeschrieben.

Für die jährlich über 2000 Klienten bedeutet dies folgendes:

- Die gesamte Beratungsstelle mit ihren 16 Fachkräften hat sich auf einheitliche Vorgehensweisen geeinigt, so dass im Krankheits- oder Urlaubsfall ein Kollege/in nahtlos einspringen und Termine übernehmen kann.
- Eine wöchentlich eingerichtete offene Sprechstunde ermöglicht es dem Sekretariat einen Termin für ein Erstgespräch innerhalb einer Woche vergeben zu können.
- Zur Erhaltung der Klientenzufriedenheit werden regelmäßige Befragungen durchgeführt und ausgewertet.
- Das gesamte Team arbeitet das ganze Jahr über daran, das hohe Leistungsniveau zu bewahren und auszubauen. Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sichern die hohe Qualität.
- Eine jährlich stattfindende externe Auditierung garantiert ein konstant hohes Niveau.

Die Suchtberatung des Diakonischen Werks Bayreuth versteht sich als Ansprechpartner für alle, die Schwierigkeiten mit Alkohol, Medikamenten, Drogen und Suchtvarianten wie Essstörungen, Glücksspielsucht und Online-Sucht haben sowie für deren Angehörige und Freunde.
Die Beratungsstelle verfügt neben der Hauptstelle in Bayreuth noch über Außenstellen in Kulmbach und Pegnitz, sowie in den Justizvollzugsanstalten in Bayreuth, Hof und Kronach.

Das Angebot:

- Persönliche Beratung und Information
- Telefonberatung
- Vorbereitung auf eine ambulante, teilstationäre oder stationäre Rehabilitation
- Ambulante Rehabilitation
- Vermittlung in medizinische Behandlung zur Durchführung eines qualifizierten Entzugs
- Partner- und Familiengespräche
- Selbsthilfegruppen
- Ambulante Weiterbehandlung
- Prävention