MdL Ulrike Gote informiert sich über Glücksspielsucht
Auf Einladung der Suchtberatungsstelle der Diakonie Bayreuth informierte sich Ulrike Gote, Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, gestern in den Räumen der Suchtberatungsstelle über das Thema Glücksspielsucht.
Grünen-Landtagsabgeordnete Ulrike Gote (Mitte) informierte sich bei Suchttherapeutin Gunhild Scheidler (links) und Andreas Czerny, Leiter der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern, über den ansteigenden Beratungsbedarf glücksspielsüchtiger Menschen.
Neben der Sozialpädagogin und Suchttherapeutin Gunhild Scheidler, die bei der Suchtberatungsstelle für die Beratung glücksspielsüchtiger Menschen zuständig ist, nahm auch der Leiter der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern, Andreas Czerny aus München, an dem Gespräch teil.
MdL Gote ließ sich sehr interessiert aus der praktischen Arbeit mit Glücksspielern berichten und vertrat die Meinung, dass diese unbedingt fortgeführt und möglichst weiter ausgebaut werden sollte. Sie erklärte, dass ihrer Meinung nach das staatliche Glückspielmonopol seinem Anspruch der Suchtprävention und des Spielerschutzes nicht gerecht werde. Der Markt müsse stärker kontrolliert und es müssten Möglichkeiten für Kommunen gefunden werden, die Zahl der Spielhallen zu begrenzen. In Hinblick auf die anstehenden politischen Entscheidungen über die diskutierte Liberalisierung des Glücksspielmarkts versprach sie, die Forderungen der bayerischen Grünen vor dem Hintergrund fachlicher Erkenntnisse und internationaler Erfahrungen, wie sie von Andreas Czerny dargestellt wurden, zu konkretisieren. Als wünschenswert wurde von allen Gesprächsteilnehmern ein streng regulierter und begrenzter Glücksspielmarkt mit stärkeren Transparenzregeln angesehen. So sollten die Betreiber zum Beispiel dazu gezwungen werden, ihre Gewinne offen zu legen.







