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Diakonie Bayreuth
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Ambulante Rehabilitation für Suchtkranke

 

Die Suchtberatungsstelle bietet die Möglichkeit einer ambulanten Rehabilitation an.

Zielgruppe:

Geeignet ist eine ambulante Rehabilitation für Erwachsene mit Alkohol,- Medikamenten- und Drogenabhängigkeit. Eine ambulante Therapie kommt für Menschen in Betracht, die in der Lage sind, ohne den bewahrenden stationären Rahmen einer Fachklinik ihre Abhängigkeitserkrankung zu bearbeiten. Die wohnort- und alltagsnahe Behandlung ermöglicht es den Betroffenen, während der Therapie in ihrem vertrauten sozialen Umfeld zu bleiben.  

 

Ziel der Therapie

ist das Erreichen einer dauerhaften Abstinenz von Suchtmitteln. .

 

Voraussetzungen für die Aufnahme in die ambulante Rehabilitation:

  • Eine abgeschlossene körperliche Entgiftung in einem Fachkrankenhaus
  • Vor Beginn der Therapie Besuch einer Motivationsgruppe (6 mal)
  • Bereitschaft zum Verzicht auf Suchtmittelkonsum
  • Ausreichende Krankheitseinsicht, Bereitschaft zu Offenheit sowie glaubhafte Abstinenz- und Behandlungsmotivation
  • Bereitschaft des Patienten zur Miteinbeziehung von Bezugspersonen

Kostenträger:

Die ambulante Rehabilitation für Abhängigkeitserkrankungen ist eine von den Rentenversicherungsträgern und Krankenkassen anerkannte und finanzierte Behandlung suchtkranker Menschen.

Bei der Antragstellung werden Sie von den Mitarbeitern unserer Beratungsstelle unterstützt.

 

Behandlungsrahmen

  • Im Therapievertrag festgelegte Behandlungsdauer zwischen 6 und 12 Monaten
  • Verbindliche Teilnahme an Einzel,- Bezugspersonen- und wöchentlichen Gruppengesprächen (von 18.00 bis 19.45 Uhr). Die Termine für die therapeutischen Einzel- oder Bezugspersonengespräche werden individuell zwischen Patient und Therapeut vereinbart.

 

Inhalte der Therapie

  • Diagnostik und fachärztliche Untersuchung zu Beginn und Ende der Therapie
  • Fundierte Informationen über Suchterkrankungen und Auseinandersetzung mit der eigenen Abhängigkeitsentwicklung
  • Biografisches Arbeiten – Erarbeitung der Ursachen der Suchterkrankung
  • Entwicklung und Training geeigneter Bewältigungsstrategien, die ein abstinentes Leben begünstigen
  • Umgang mit Gefühlen; Erwerb eines konfliktfähigen Problemlöse- und Beziehungsverhaltens
  • Verbesserung bzw. Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit, Schaffung einer befriedigenden sozialen Perspektive
  • Rückfallprophylaxe

Fachliche Ausrichtung

Inhaltlich-methodisch ist unser therapeutisches Konzept tiefenpsychologisch fundiert und integrativ (Verhaltens-, Familien- und Gestalttherapie) ausgerichtet. Für die zwei Varianten unserer medizinischen Rehabilitation (eigenständige ambulante Therapie bzw. Nachsorgebehandlung) stehen zwei suchttherapeutisch ausgebildete TherapeutInnen sowie ein Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie zur Verfügung. 

Für ausführliche Informationen wenden Sie sich persönlich an uns oder fordern Sie unser Konzept  "Ambulante Rehabilitation für Suchtkranke" an.