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Diakonie Bayreuth Druckversion der Seite: Der HIV-Antikörper-Test |
Was sollte man über den HIV-Antikörper-Test wissen?Ein HIV-Antikörper-Test (HIV-AK-Test, häufig einfach "Aids-Test" genannt) sollte immer dann erwogen werden, wenn ein Risiko für eine HIV-Ansteckung gegeben war.
Sie können sich mit allen Fragen an Bedeutung des HIV-Antikörper-TestsDer HIV-Test kann erst 12 Wochen nach einer Risikosituation zuverlässig Auskunft geben, ob eine Ansteckung erfolgt ist oder nicht. Das liegt daran, dass das fälschlicherweise oft "Aids-Test" genannte Testverfahren nicht das HI-Virus im Blut misst. Nur die vom Körper innerhalb von etwa drei Monaten entwickelten spezifischen Abwehrstoffe gegen das Virus (Antikörper) werden nachgewiesen.
Ein "positives" Testergebnis bedeutet, dass HIV-Antikörper nachweisbar sind, also eine Infektion mit dem HI-Virus erfolgte. Ein HIV-infizierter Mensch trägt das Virus lebenslang in sich und kann andere Menschen anstecken. Ein "positives" Testergebnis erlaubt keine Aussagen darüber, wann und auf welchem Übertragungsweg die Ansteckung erfolgt ist, wie die Infektion verlaufen wird und wann die Krankheit Aids ausbricht. Durchführung des TestsEin HIV-AK-Test kann nur mit Ihrer Einwilligung erfolgen.
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An einer Blutprobe wird zunächst ein "Suchtest" auf HIV-Antikörper durchgeführt. Da dieser Test äußerst empfindlich ist, weist er oft nicht nur HIV-Antikörper, sondern auch andere Abwehrstoffe nach. Reagiert der Suchtest nicht, so kann eine Ansteckung so gut wie sicher ausgeschlossen werden, sofern das letzte Infektionsrisiko mindestens drei Monate zurückliegt. Das Ergebnis des HIV-AK-Tests ist "negativ".
Reagiert der Suchtest, so muss dieses "positive" Ergebnis durch einen aufwendigen "Bestätigungstest" kontrolliert werden. Erst wenn auch dieser Test HIV-Antikörper nachweist, also ebenfalls positiv ausfällt, muss von einer HIV-Infektion ausgegangen werden. Zur Sicherheit muss dieses Testergebnis immer durch die Untersuchung einer zweiten Blutprobe bestätigt werden.
Da die Mitteilung eines positiven Testergebnisses ein tiefer Einschnitt in Ihre Lebensplanung ist, sollten Sie sich in einem persönlichen Gespräch mit einem erfahrenen Arzt oder Berater Unterstützung holen. Selbstverständlich unterstehen Ärzte, deren Personal sowie die Mitarbeiter der Beratungsstellen der Schweigepflicht. Ein positives Testergebnis wird dem |